Für die Beantragung eines Visums sind grundsätzlich folgende Unterlagen vorzulegen (unvollständige Unterlagen und nicht vollständig ausgefüllte Visumanträge werden nicht angenommen):

  1. Original-Reisepass (keine Passkopien) oder Kinderausweis. Der Reisepass soll in der Regel 6 Monate über das Ende der Reise hinaus gültig sein. Außerdem soll der Pass bzw. Kinderausweis über mindestens 2 leere Seiten zwecks Einklebens des Visums verfügen.
  2. Auf der Sonderwebseite der Konsularabteilung des Auswärtigen Amtes der Russischen Föderation ausgefüllter, ausgedruckter und persönlich unterschriebener Visumantrag. Alle Fragen des Visumantrags sind richtig und vollständig zu beantworten. Achten Sie bitte bei der direkten Beantragung beim Generalkonsulat darauf, als „Destination" (letzte Frage des Antrags) „Consulate General of Russia in Hamburg" anzugeben.
  3. Auf dem Visumantrag festgeklebtes Passbild (keine Ablichtungen), Format 3,5×4,5 cm. Fotos im Profil, mit Mütze sowie Fotos, die den Antragsteller mit Sonnenbrille oder getönter Brille zeigen, werden nicht akzeptiert.
  4. Einladung / Reisebestätigung.
  5. Auslandskrankenversicherungsnachweis.
  6. Seit dem 1. November 2010 sind für deutsche Staatsbürger aufgrund des Prinzips der Gegenseitigkeit die Veränderungen des Beantragungsverfahrens von einigen Visaarten eingeführt.
  • Für die Beantragung von Visa für Privat- oder Touristenreise werden bei der Antragstellung Garantien der Rückkehrwilligkeit in den Aufenthaltsstaat verlangt (Nachweis eines regelmäßigen Einkommens durch Arbeits- und Verdienstbescheinigung (im Original), Registrierung der eigenen Firma, Nachweis von Wohneigentum usw.).
  • Für die Beantragung von Visa für Geschäftsreisen werden verlangt: (bei selbständig Erwerbstätigen) Vorlage und Kopie der Registrierung der eigenen Firma; (bei Angestellten oder Arbeitern) Bestätigung des Arbeitgebers über das Beschäftigungsverhältnis auf firmeneigenem Papier, aus dem sich die Position des Arbeitnehmers in der Firma, das monatliche Gehalt und die Entsendung zur Dienstreise nach Russland ergeben.

 

Wichtig!

Sehr geehrte Damen und Herren, anbei dürfen wir Sie in Kenntnis setzen, dass das Beantragungsverfahren von russischen Visa für die Staatsangehörigen von Australien seit dem 15. Juni 2012 aufgrund des Prinzips der Gegenseitigkeit folgenderweise verändert wird. Bei der Ausstellung eines geschäftlichen oder privaten Visums wird zusätzlich zu den bisher geforderten Unterlagen auch eine auf russisch geschriebene und detaillierte Biographie nachgefragt.

 

Wichtig!

Seit dem 09.09.2012 ist das Abkommen zwischen der Russischen Föderation und der Vereinigten Staaten von America über die Erleichterung der Visaformalitäten in Kraft getreten. (Information auf Englisch).

 

Es wird auf Folgendes hingewiesen:

  • Von der Visaabteilung des Generalkonsulats werden grundsätzlich keine Visumanträge per Post angenommen. Wir bitten um Verständnis, dass die zugesandten Unterlagen unbearbeitet zurückgeschickt werden.
  • An der Grenze werden keine Visa ausgestellt.
  • Die Visa für die Einreise/Transitreise in andere GUS-Staaten werden von den jeweiligen Konsulaten ausgestellt.
  • Für Bürger aus Drittländern ist grundsätzlich die Vorlage einer  Aufenthaltserlaubnis für die Bundesrepublik Deutschland erforderlich, ansonsten muss das Visum im Heimatland beantragt werden.
  • Wenn das Kind ohne Eltern (mit Begleitperson) oder mit einem Elternteil nach Russland reist, muss von den Eltern eine notariell beglaubigte Einverständniserklärung zur Ausreise des Kindes für einen bestimmten Zeitraum abgegeben werden.
  • Zwei Visa im Pass gleichzeitig werden nicht ausgestellt.
  • Im Einzellfall kann die Vorlage zusätzlicher Unterlagen gefordert werden. Die Vorlage gefälschter Unterlagen kann zu einem unbefristeten Verbot der Einreise nach Russland führen.
  • Die Konsularabteilung trägt keine Haftung für Nebenkosten, die durch Nichtausstellung eines Visums entstehen.
  • Überprüfen Sie die Visa sofort nach Erhalt und nicht erst vor dem Abflug (Geburtsdatum, Passnummer, Daten der Ein- und Ausreise), um die möglicherweise aufgetretenen Fehler rechtzeitig beim Konsulat korrigieren zu können. Alle Beanstandungen können nachtäglich nicht mehr geltend gemacht werden.
  • Die Einreise nach Russland kann trotz gültigen Visums verweigert werden, sofern sich an den Grenzstellen entsprechende Hinweise ergeben.