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Der legendäre Moskauer Synodalchor gibt ein Konzert in Hamburg

Am Freitag, 14. Juni 2019 feiert die russisch-orthodoxe Kirche die Seligsprechung des Heiligen Johannes von Kronstadt, dessen Namen auch die russisch-orthodoxe Kirche in Hamburg an den Messehallen trägt. Aus diesem Anlass wird dort ab 9 Uhr eine Göttliche Liturgie gefeiert. Anschließend wird dem Schutzpatron der Gemeinde ein an einer Außenwand der Kirche angebrachtes Denkmal geweiht.
Geleitet wird der Gottesdienst von Erzbischof Tichon von Podolsk, dem Leiter der Deutsch-Berliner Diözese. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernimmt einer der besten Kirchenchöre Russlands, der legendäre Moskauer Synodalchor unter der Leitung des verdienten Künstlers Russlands Aleksej Puzakov.

Am gleichen Tag, abends um 19 Uhr, wird der Moskauer Synodalchor in der Kirche des Hl. Johannes von Kronstadt ein Konzert Geistlicher Musik geben. Eintritt ist frei.

Die Geschichte und die Gesangstradition des Moskauer Synodalchors reichen bis ins 16. Jahrhundert hinein, als der Chor unter dem Namen „Sänger-Diakone des Patriarchen“ gegründet wurde. Die Umbenennung in Synodalchor erfolgte später im Zuge der Reformen von Peter dem Großen. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts trat der Chor auch zunehmend bei Konzerten auf, unter anderem in Zusammenarbeit mit solch großen Komponisten wie Peter Iljitsch Tschaikowsky und Sergej Wassiliewitsch Rachmaninow. Inzwischen gehören regelmäßige Konzerte in Russland und Ausland neben dem Gottesdienstgesang zur Haupttätigkeit des Kollektivs. Außerdem fungieren die Künstler auch als Kulturbotschafter Russlands bei verschiedenen internationalen Projekten. So ist der Moskauer Synodalchor unter anderem Kultur-Partner des Päpstlichen Chors der Sixtinischen Kapelle, mit dem er zusammen christliche Werte und Traditionen sowie musikalische Kunst auf höchstem Niveau an die moderne Gesellschaft vermittelt.